Seit Beginn Anfang der 90er Jahre hatten Angela Spieth und Michael Oehler die Idee, Schuhe so herzustellen, dass sich einzelne Komponenten austauschen und erneuern lassen.
Umweltauflagen und ökologische Herstellungsweisen werden dabei nicht nur berücksichtigt, sondern haben direkten Einfluss auf die Gestaltung.
Statt Bestehendes einfach nur abzuwandeln oder kurzlebigen Trends zu folgen, werden eigene Lösungen gesucht.
Die Entwürfe greifen aktuelle Themen aus der Mode auf, fügen sich aber nicht deren Austauschbarkeit. Die Leisten- und Sohlenformen bleiben ebenso unverändert wie die Materialarten.

Von der gleichen Basis ausgehend immer wieder Neues zu schaffen, erfordert ein hohes Maß an Kreativität. Die Herausforderung liegt in der Schnitttechnik. Trippen hat hier über die Jahre eine eigene Formensprache entwickelt, die nichts mit herkömmlichen Schuhschnitten gemein hat. Diese einzigartigen Schnittexperimente bestimmen den Ausdruck einer jeden Kollektion. Unterstützt werden die neuen Entwürfe durch hochmodische Farbkonzepte. Die Modelle werden nicht saisonal ausgewechselt, sondern bleiben dauerhaft erhältlich.

Soziale Verantwortung ist ein weiterer wichtiger Aspekt der Firmen-Philosophie. Trippen setzt auch aus diesem Grund auf eine lokale Produktion. Mit dem Aufbau einer eigenen Manufaktur nördlich von Berlin wurden nicht nur Transportwege reduziert, sondern auch Arbeits- und Ausbildungsplätze geschaffen.
Mit diesem Konzept ist Trippen seit 1992 erfolgreich.
Gemeinsame Projekte mit bekannten Designern wie Issey Miyake, sowie eine Reihe internationaler Designpreise bestätigen diesen Erfolg.